Pressestimmen

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Nürnberger Nachrichten
Nürnberger Zeitung
Abendzeitung, Nürnberg
Medienhaus DER NEUE TAG, Weiden
 

29.03.2011

NN

Pathetisch aufgetrumpft
Lehrergesangverein glänzte mit zwei seltenen Stücken
Mit einem stimmigen Passionsprogramm beeindruckte der Lehrergesangverein (LGV) in der Nürnberger Meistersingerhalle: César Francks selten aufgeführte Die sieben Worte Jesu am Kreuz und Giacchino Rossinis Stabat Mater [...]
Bernd Dietrichs Feingefühl für besondere Werkkonstellationen trügt nicht [...].
Der auffallend klangschön und antriebsstark agierende LGV [...]
Alles in allem gelang jedoch ein starkes Plädoyer für zwei gewichtige Kompositionen, die den Opfertod Jesu verständlich und verstehbar machen wollen.
3. Abokonzert am 27.03.2011 mit Franck: Die sieben Worte Jesu am Kreuz und Rossini: Stabat Mater

11.01.2011

NT

Opulente Ouvertüren und große Opernchöre
[...] Die schönsten Opernchöre waren angekündigt, und wie stets war das ACC beim traditionellen Neujahrskonzert ausverkauft.
[...] Das war Musik, die man sich bei einem Neujahrskonzert wünscht: effektvoll, mit Feuer dargeboten, mitreißend musiziert. Und das chorisch Wirkungsvollste dann mit Verdi zum Schluss: In großer Fülle und mit der nötigen erhabenen Würde gab es den gewaltigen Triumph-Chor aus Verdis Aida und als Zugabe den Gefangenenchor aus Nabucco. [...]
Neujahrskonzert am 09.01.2011 mit den Nürnberger Symphonikern im
Amberger Congress Centrum(ACC)

03.01.2011

NN

Gelungener Jahresausklang mit populären Melodien
[...] Heute strömen die Franken in die Meistersingerhalle - zumindest wenn der Lehrergesangverein ruft und Opernchöre zum Besten gibt.
[...] Moderatorin Brigitte Wirth nutzte das Tannhäuser-Zitat von der edlen Halle gleich für ein Lob auf die Meistersingerhalle [...]. Geschickt erläuterte sie die neun Opern in wenigen Sätzen, damit die geistigen Sprünge vom einen Musikdrama zum nächsten nicht allzu abrupt ausfallen.
Außerordentlich gut spielten die Symphoniker. Das ist deshalb bemerkenswert, weil das Orchester gerade nicht auf Opern geeicht ist, sondern auf Konzerte. Hilfreich dabei war sicherlich der Gastdirigent Srboljub Dinic, der musikalischer Leiter am Stadttheater Bern ist.
[...] Geschickt lotste Dinic den Liebhaberchor an den Klippen der Opern vorbei. [...]
Die stimmlichen Anforderungen waren recht unterschiedlich: Zuckersüße Hymnen auf den Mond; fein-differenzierte Gesänge der Priester in der Zauberflöte; rustikale Volkslieder für das Jagdfest beim Freischütz; rauhe Trinklieder der Matrosen aus dem fliegenden Holländer. [...]
2. Abokonzert am 30.12.2010: Chöre und Melodien aus beliebten Opern

16.11.2010

NN

Verdi-Messe mit Starappeal
[...] Die gelungene Feinabstimmung zwischen dem insgesamt sehr souverän agierenden Chor, dem bestens vorbereiteten Orchester und dem vollmundig interpretierenden Solistenquartett setzte eine beeindruckende, teils monumentale Klangfülle frei, die den Chor lediglich im Tuba mirum kurz überstrahlte.
 [...]  Insgesamt aber begeisterte die packende Aufführung, mit der der Lehrergesangverein mit seinem Leiter Bernd Dietrich beim ersten Abonnementkonzert eine durch und durch überzeugende Vorstellung gab.”
1. Abokonzert am 14.11.2010 mit Verdi: Messa da Requiem

16.11.2010

AZ

Der Lehrergesangverein beeindruckte mit einem durchsichtig klingenden Verdi-Requiem. [...]
Ansonsten aber schwamm der 120-köpfige Chor obenauf und trat [...] als Mittler des liturgischen Textes in Erscheinung, dank seziererischer Genauigkeit von Wort und Partitur. Dadurch ging zwar der opereske, unreligiöse Charme des Requiems zu Teilen verloren, doch entlockten ihm die Sänger im Zusammenspiel mit den angenehm zurückhaltenden Symphonikern einen durchsichtigen Klang, der auch abseits der Welt des Pomps und Bombastischen beeindruckte.
1. Abokonzert am 14.11.2010 mit Verdi: Messa da Requiem

16.11.2010

NZ

[...] So plastisch Dietrich die Schreckensvisionen auf die Zuhörer einbrechen ließ, so beseelt und weihevoll breitete er mit angemessenen Tempi die innere Klanglandschaft des Requiems aus - die des Bittens, Flehens und Hoffens. [...]
Der durchwegs ausgewogen und wendig singende Chor ließ die innere Beteiligung am Geschehen spüren. [...] Nach einer Pause der Sammlung gab es großen Applaus der Publikums für die präzis geformte Interpretation.
1. Abokonzert am 14.11.2010 mit Verdi: Messa da Requiem

13.04.2010

AZ

Höchst ehrgeizige Aufgaben sind für Bernd Dietrich praktisch zum Markenzeichen geworden, seit er vor 20 Jahren die Leitung des Lehrergesangvereins Nürnberg (LGV) übernahm. Und dennoch: Die für das jüngste Abo-Konzert in der Meistersingerhalle ausgewählte Große f-Moll-Messe von Anton Bruckner war eine ganz besondere Herausforderung an den Nürnberger Traditionschor. Für eine gelungene Gesamtleistung der knapp 100 Sänger gab es respektablen Beifall - nicht selbstverständlich, denn Bruckner hat seine Tücken.
Die einstündige Messe erfordert hohe Sangesdisziplin gepaart mit religiöser Emphase, um den lateinischen Messgesang eindrucksvoll umzusetzen. Doch dank feiner, dramatischer Binnendynamik glückte das kraftvolle Gloria so ansprechend wie das raumgreifende Credo, das Dietrich fast beschwingt anging, mit lyrisch-leichtem Et incarnatus est und einer von Pauken und Posaunen umkränzten Auferstehung. So entstand ein Glaubensbekenntnis von überzeugender Lebendigkeit.
[...] Respekt.”
3. Abokonzert am 11.04.2010 mit Beethoven: Chorfantasie und Bruckner: Messe Nr. 3 in f-Moll

13.04.2010

NN

[...] Der Chor, der ein wenig mehr an der Verjüngung arbeiten sollte, brachte beide Werke mit großem Einsatz und innerer Beteiligung über die Rampe. Bernd Dietrich ist als Chordirigent eine Institution und beherrscht dieses Metier vorbildlich. [...]
3. Abokonzert am 11.04.2010 mit Beethoven: Chorfantasie und Bruckner: Messe Nr. 3 in f-Moll

13.04.2010

NZ

Mit donnernden Eingangsakkorden des Klaviers begann der Konzertabend des Lehrergesangvereins Nürnberg (LGV) am Sonntag in der Meistersingerhalle. [Chorfantasie von Beethoven]. Man konnte sich richtig dafür begeistern, wie brillant der Lette Konstantin Semilakov (26) die Klaviersoli meisterte. Die lapidaren Hymnen des Werks befanden sich beim LGV in sicheren Händen. [...] Gut dosierte Dietrich die Steigerungen und majestätischen Augenblicke [in Bruckners Messe Nr. 3 f-Moll], den
C-Dur Jubel, im Gloria. Hier kamen die dynamischen Extremwerte, die strahlkräftigen Fortissimi, eindringlich zur Wirkung, und der Chor des LGV deklamierte die Lobpreisungen Gottes in lobenswerter Eintracht [...]
Die Zuhörer spendeten viel Beifall ”
3. Abokonzert am 11.04.2010 mit Beethoven: Chorfantasie und Bruckner: Messe Nr. 3 in f-Moll

15.11.2009

NZ

[...] Umso erfreulicher war es, dass der Chor unter seinem Leiter Bernd Dietrich nach der Pause Mozarts Requiem mit gewandelter Einstellung präsentierte – so als hätte es die Stunde davor nie gegeben. Weitaus harmonischer wirkte hier das Gesangsquartett, wenngleich die beiden Frauen (Jana Baumeister und Eva Schuster) mit deutlich mehr vokaler Ausstrahlungskraft punkten konnten als ihre männlichen Gegenstücke (Matthias Bleidorn und David Jerusalem). Gemeinsam mit den leidenschaftlich aufspielenden Nürnberger Symphonikern gelang es dem deutlich homogener wirkenden Chor des Lehrergesangvereines doch noch, dem Abend zu einem Erfolg zu verhelfen.”
1. Abokonzert am 15.11.2009 mit Mozart: Requiem

27.03.2007

 

NN

Der Lehrergesangverein beeindruckte in der Nürnberger Meistersingerhalle mit Buxtehudes «Das Jüngste Gericht» mit heller Stimmkraft gegen Sodoms Sündenpfuhl. [...] Dass das dann nicht so kam (zwei befürchtete akademische Stunden), lag an Dietrichs lebhaftem Einsatz, seinen dramatischen Impulsen, an der sehr wachen, klar artikulierenden, auch wohlklingend-salbungsvollen Realisierung durch den gut besetzten Lehrergesangverein. [...]”
3. Abokonzert am 25.03.2007 mit Buxtehude: Das jüngste Gericht

14.11.2006

AZ

Der November ist Oratorien- und Requiem-Zeit, und so hatte sich der Lehrergesangverein Nürnberg unter der souverän-intelligenten Leitung seines Chefs Bernd Dietrich den Paulus von Felix Mendelssohn-Bartholdy (op. 36) vorgenommen und zusammen mit den Nürnberger Symphonikern und drei hochkarätigen Solisten eine auf allen Ebenen überzeugende, romantisch-anrührende und sogar spannend-kurzweilige Aufführung gestaltet. [...] Der besetzungsstarke LGV- Chor bewältigte die erzählenden, dramatischen und kommentierenden Partien mit einem angenehm warmen und prachtvollen Gesamtklang und stürzte sich in die Fugatostücke recht textverständlich, bei allem voran die Frauen. Eine Spitzenidee war es, den Jugendchor des LGV (bewährte Einstudierung Barbara Labudde) mit einzubeziehen für den als Vision erscheinenden Christus. [...]”
1. Abokonzert am 12.11.2006 mit Mendelssohn: Paulus

14.11.2006

NN

[...] Bernd Dietrich, seit 1990 künstlerischer Leiter des Lehrergesangvereins und auf allen Oratorienwegen bestens bewandert, leitete die Nürnberger Symphoniker sehr passend mit Orgel/Trompeten/Posaunen-Feierlichkeit und hatte mit seinem Chor samt Jugendabteilung (unter Barbara Labudde) das Podium der Meistersingerhalle rand-voll. Das mögen an die 150 Kehlen gewesen sein für Mendelssohns hymnisches Gotteslob, für Chöre und Choräle, für Turbae von Christen, Juden und Heiden bis hin zum viermaligen Lobet den Herrn des Schlusses. Allein das schon ein logistisch-gestalterischer Kraftakt, den Dietrich mit ruhig lenkender Hand und Gespür für den Mendelssohn-Klang durchsteht. Er hat mit dem LGV sowohl das salbungsvolle Melos der Choräle zur Hand wie die maßvolle Dramatik der Volksszenen.  [...]
1. Abokonzert am 12.11.2006 mit Mendelssohn: Paulus

04.04.2006

NN

[...] Mit dem kräftig besetzten Lehrergesangverein setzte Dietrich daneben auf klar strukturierte Klangfülle, einen tadellosen musikalischen Ablauf. Fragen einer historischeren Aufführungspraxis blieben dabei mit den zuverlässig begleitenden Nürnberger Symphonikern naturgemäß außen vor. Mit viel vokalem Einsatz gelangen die Klangflächen des Qui tollis, die Dietrich mit seinem ablauforientierten Dirigat besonders liegen, oder die majestätische Anrufung des Cum sancto spirito, wo der Chor sein Volumen beachtlich ausspielen konnte. [...]”
3. Abokonzert am 02.04.2006 mit Mozart: c-Moll-Messe

04.04.2006

AZ

[...] Es ist ein Werk der Superlative und Extreme und stellt mit seiner höchst artifiziellen und vielfältigen kompositorischen Struktur höchste Anforderungen an Technik und Ausdruckskunst.
Der LGV überzeugte vor allem durch seine warme Tutti-Strahlkraft und schlug sich wacker in den komplizierten Fugatopassagen.  Souverän die Symphoniker und die Solisten - eine beeindruckende Gesamtleistung
3. Abokonzert am 02.04.2006 mit Mozart: c-Moll-Messe

02.01.2006

NN

[...] Die Ode an die Freude auf Schillers von Beethoven klug gekürztem Text gerät so weniger zum ätherischen Ruf nach einer transzendenten Idealgesellschaft unter der schützenden Hand eines gnädigen Gottes, als vielmehr zum ganz irdischen Jubel derer, die auf das von ihnen Erreichte stolz sind und diesen Erfolg feiern wollen. So klingt der Lehrergesangverein mächtig und strahlkräftig, nur in den Männerstimmen eine Spur zu dünn. [...]”
2. Abokonzert am 30.12.2005 unter der Leitung Christian Simonis mit Beethovens 9. Symphonie

02.01.2006

NZ

[...] Ihren Höhepunkt fand die Interpretation in den Ekstasen des Jubel-Finales. Der Chor des LGV vergegenwärtigte vieles von der elementaren Wucht des Stoffes, intonierte durchwegs sauber, klang auch in den gefürchteten hohen Passagen ausgewogen. [...] Fazit: eine gut einstudierte, orchestral rechtschaffen gemeisterte 9. Sinfonie mit Vehemenz im Chorischen. Mit ein Verdienst von Bernd Dietrich, der mit Recht einen Teil der heftigen Akklamationen entgegennehmen durfte.
2. Abokonzert am 30.12.2005 unter der Leitung Christian Simonis mit Beethovens 9. Symphonie

15.11.2005

NZ

[...] Bernd Dietrich realisierte am Sonntag eine Respekt gebietende Aufführung, die im Zusammenspiel von barocker Formenstrenge und romantischer Gefühlswärme dem alttestamentlichen Werk Felix Mendelssohn Bartholdys Größe und Würde verlieh.
Eindrucksvoll ereigneten sich die opernhaft angelegten Steigerungen. Mit ungestümen Figuren, brodelnden Tremoli und vibrierenden Rhythmen wütete der Chor gegen die Propheten. Spannungsgeladen gelang die Szene des Regenwunders: Wie die Erscheinung Gottes durch Sturmwind, Erdbeben und Feuer eingeleitet wird und sich das Wunder, die Gegenwart Gottes ereignet, verdient in der dramatischen Stringenz besonderes Lob. [...] Hören lassen konnte sich der Nürnberger Elias des LGV allemal. Kompliment den sorgfältig einstudierten Chören, die sich hingebungsvoll ihren ausgedehnten Partien widmeten und auch heikle Scharnierstellen mit Anstand meisterten. [...] Ein belebendes Konzert - heftige Akklamationen.”
1. Abokonzert am 13.11.2005 mit Mendelssohn: Elias

10.04.2005

AZ

Die h-Moll-Messe ist das Schönste, was es gibt!  Schon vor Beginn der Aufführung des Lehrergesangvereins Nürnberg in der Meistersingerhalle waren sich die Konzertgänger über die Dimension des Abends einig. Und Bernd Dietrich führte seine über 100 Sängerinnen und Sänger zusammen mit sechs Solisten und den Nürnberger Symphonikern mit klarer, schnörkelloser Zeichensetzung souverän durch das barocke Meisterwerk. Viel Beifall für eine respektable Gesamtleistung. [...] Der LGV nahm diese gewaltige Herausforderung mutig an. So kamen die Einsätze sicher, die Stimmführung in den zahllosen Fugen erfolgte transparent bei moderaten Tempi und einer ausgewogenen Dynamik, die nie an ihre Grenzen stieß. [...]
3. Abokonzert am 10.04.2005 mit Bach: Messe in h-Moll

10.04.2005

NN

[...] Doch schon mit dem ersten allgewaltigen Akkord des Kyrie gelingt es dem Lehrergesangverein Nürnberg gemeinsam mit den Nürnberger Symphonikern, unter der Leitung von Bernd Dietrich, das Publikum des gut besuchten 3. Abonnementkonzerts in die Welt der großen und tiefen Gefühle zu ziehen. [...] Der Chor, bei Bach stets in ganz besonderer Weise das Organ des Lebendigen, zeigt jedoch erst im zweiten Teil, was er zu leisten im Stande ist, wenn er etwa in Sündentiefe mit visionärer Kraft die Auferstehung vorausweiß und mit den Klängen des Crucifixus das Zentralstück der Messe auf beeindruckende Art erreicht. [...] Die gefürchtete Basspassage verkommt auf Grund des gemäßigten Tempos nicht zu blassem Gehetze, sondern macht die Patzer aus dem ersten Teil fast wieder gut, denn nach der Kunstpause, die in der Meistersingerhalle leider immer wieder einteilige Werke aus niederen Beweggründen zerhackt, war der Chor wie ausgewechselt. Kam er im ersten Teil hauptsächlich bei geteilten Stimmgruppen des Öfteren nicht so recht aus den Startlöchern, besticht er nun durch farbenfrohe Sangesfreude und wächst beim Sanctus sogar über sich hinaus.”
3. Abokonzert am 10.04.2005 mit Bach: Messe in h-Moll

03.01.2005

NZ

[..] Wie zum dritten Mal in dieser Saison beim Konzert in der Meistersingerhalle am vergangenen Donnerstag. Der Lehrergesangverein, dieser längst über den Amateurstatus hinausgewachsene Klangkörper, auf den wir Nürnberger zu Recht stolz sind, und die Nürnberger Symphoniker, das sicherlich beste Orchester der Region unter der Leitung von Bernd Dietrich, einem Sakralmusiker von Rang; dazu vier Solisten, die zwar nicht jedem bekannt, aber durch ihren Werdegang ausgewiesen sind. Man durfte sich freuen und Besonderes erwarten. [...] Vorab gesagt: Die hohen Erwartungen wurden weitestgehend erfüllt, Bernd Dietrichs Direktion ist ein Ohren- und Augenschmaus: pointierte Phrasierung, lebendig und temporeich, ausgezeichnete Modulation, feinsinniges Zusammenspiel von Chor, Orchester und Solisten. [...] “
2. Abokonzert am 30.12.2004 mit dem Weihnachtsoratorium von Bach

16.11.2004

AZ

[...] Herzlicher Beifall für das mit Engagement intonierte Deutsche Requiem zum Saisonstart in der Meistersingerhalle. Respekt. [..] Für jeden Chor eine gewaltige Herausforderung, die der LGV mutig bewältigte. Beeindruckend wie Bernd Dietrich seinen Chor mit Feingefühl für dynamische Steigerungen den 2.Satz Denn alles
Fleisch, es ist wie Gras ausgestalten ließ, weich, doch bestimmt. Das wirkte überzeugend und berührte. [...]
1. Abo-Konzert am 14.11.2004 mit dem Brahms-Requiem

16.11.2004

NZ

[...] Trostsuche in den Trauerklängen. Das ist keine Trauer, die niederdrückt. Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms hält — zumindest in Bernd Dietrichs Interpretation — viel Tröstliches bereit. Das ging bei der Aufführung des Lehrergesangvereins in der Meistersingerhalle in die Tiefe, in die Höhe, in die Weite.
[...] Das hatte den großen Fluss der Brahmsschen Tonsprache, eine logische Entwicklung aus der Ruhe heraus, mit allen Finessen der Partitur, den Fugen, den Klangfarben- und Tonartwechseln, den Zitaten. Der Chor folgte elastisch, die Soprane überstrahlten wie so häufig den Gesamtklang, der Alt war das ruhige Element, die Männer sangen mit selbstsicherer Kraft. [...] Seit 116 Jahren gehört das Brahms-Requiem zum festen Repertoire des Lehrergesangvereins. Die Aufführung von 2004 reiht sich würdig in diese Tradition ”
1. Abo-Konzert am 14.11.2004 mit dem Brahms-Requiem

02.01.2004

NZ

[...] Anteil am Erfolg des LGV hat Bernd Dietrich, der den Chor gewissenhaft einstudiert hatte, so dass der Dirigent nicht mehr viel zu tun hatte und sich auf Tempo und Dynamik konzentrieren konnte, was Schwung und Stimmung ausmachte. Die schwappten schließlich in den Zuschauerraum über und sorgten für die entsprechende Laune.”
Operettenkonzert am 30.12.2003 unter der Leitung des Kapellmeisters Roland Seiffarth

02.01.2004

NN

[...] Operettenkonzert des LGV Nürnberg zum Jahresausklang.  Spritziger Cocktail.  Da sage noch einer, Lehrer würden immer nur jammern. Sie verabschieden das alte, begrüßen das neue Jahr in Sektlaune — zumindest der Lehrergesangverein Nürnberg [...] Am Ende des Jubiläumsjahres (125 Jahre LGV) wollte man sich nicht mit Nebensächlichkeiten abgeben: voller Griff ins Repertoire, Überraschungen bei den Solisten. [...] der Chor lächelt gefällig und schmettert dazu wie eine Eins. ”
Operettenkonzert am 30.12.2003 unter der Leitung des Kapellmeisters Roland Seiffarth